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Osterhofener Zeitung vom 08.05.2015

Freibad startet am Samstag in die Saison

Wetterprognosen sind nicht gerade gut für die Eröffnung um 9 Uhr – Neue Preisgestaltung und kostenlose Liegen

von Sepp Schiller

 - Den Putzroboter im Nichtschwimmerbecken steuert Schwimmmeister Johannes Pleintinger mit der Fernbedienung. Sommerlich warm war es am Dienstag bei den Schlussarbeiten im Freibad. - F.: Schiller
Den Putzroboter im Nichtschwimmerbecken steuert Schwimmmeister Johannes Pleintinger mit der Fernbedienung. Sommerlich warm war es am Dienstag bei den Schlussarbeiten im Freibad. - F.: Schiller

Osterhofen. Das kurze Zwischenhoch am Dienstag hat den drei Schwimmmeistern einen ersten Vorgeschmack auf den bevorstehenden Sommer gegönnt. Mit dem Regen am Mittwoch sind die Temperaturen jedoch wieder in den Keller gefallen und auch für das kommende Wochenende ist leichter Niederschlag bei 17 Grad Celsius angesagt. Doch begeisterte Schwimmer lassen sich davon nicht abschrecken, denn sie warten schon sehnsüchtig auf die Saisoneröffnung im Osterhofener Freibad: Am Samstag um 9 Uhr ist es soweit! Gleichzeitig wird die Kneippanlage am Stadtwald wieder in Betrieb genommen.

Manfred Winter, Johannes Pleintinger und Jens Aschenbrenner hatten in den vergangenen Wochen jede Menge zu tun, um das Freibad mit Hilfe von Arbeitern des städtischen Bauhofs für den Sommer fit zu machen. Zuerst müssen die Schwimmmeister das Wasser ablassen, das den Winter über in den Becken bleibt. Seitenwände und Böden werden dann mit einem Dampfstrahler sauber gespritzt, die Leitungen durchgespült. Anschließend muss das ganze Becken mit Reinigungsmittel nachgeputzt und ausgespült werden.

Danach werden die Becken wieder mit frischem Wasser befüllt. 1600 Kubikmeter fasst das große Sportbecken, 20 Stunden dauert es, bis es voll ist. Nach zwölf Stunden ist das Springerbecken gefüllt, nach fünf Stunden das Nichtschwimmerbecken. Rund 25 Kubikmeter fasst das Kinderplanschbecken, dessen Wasser immer 30 Grad warm ist. Bis auf 24 Grad wird das Wasser im Sportbecken mit Gas aufgeheizt, alles darüber übernehmen die Solaranlagen, wobei 2014 auch schon mal 30 Grad erreicht wurden, wie Johannes Pleintinger berichtet.

Gehwege und Übergänge werden mit dem Dampfstrahler gesäubert. Die Reinigungskräfte brauchen ca. zehn Tage, bis der Innenbereich mit Umkleiden und Sanitäranlagen geputzt ist.

Das Freibad wurde im Jahre 1971 in Betrieb genommen und laufend renoviert. Seit 2004 hat die Stadt insgesamt rund 1,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Technik und der Außenanlagen investiert. Unter anderem wurde eine 53 Meter langen Wasserrutsche eingebaut und ein Beachvolleyballfeld angelegt. Nicht gut angenommen wurden die im Vorjahr neu angeschafften Liegen, die deshalb heuer gebührenfrei aufgestellt werden. "Da werden die ersten schon früh da sein, um mit ihrem Handtuch eine Liege zu reservieren", schmunzelt Pleintinger.

Neu ist auch die Preisgestaltung, die eine geringfügige Teuerung mit sich bringt. So zahlen Erwachsene künftig 3 Euro für eine Einzelkarte (bisher 2,50 Euro) und 33 Euro für eine Zwölfer-Karte (25 Euro). Für Jugendliche kostet der Eintritt künftig zwei Euro in der Einzelkarte (1,50 Euro) und 22 Euro für die Zwölfer-Karte. Ab 17 Uhr wird der Eintritt reduziert, für Erwachsene auf 1,50 Euro, für Jugendliche auf einen Euro. Die Dauerkarte kostet für Erwachsene 60 Euro (50 Euro), für Jugendliche 40 Euro (30 Euro) und für Familien 120 Euro (90 Euro).

Neu im Tarifsystem ist die Anhebung der Altersgrenze für Jugendliche auf einheitlich 18 Jahre. Ebenfalls neu ist eine Familienkarte als Einzeleintritt: zwei Erwachsene und sämtliche Kinder zahlen gemeinsam acht Euro. Zudem gibt es für die Familien-Dauerkarte wegen Schwerbehinderung eine Ermäßigung auf 100 Euro. Sämtliche Kinder einer Familie zahlen für die Dauerkarte 60 Euro (bisher 45 Euro).

Ermäßigungen für Schwerbehinderte gibt es ab einem Behindertengrad von 50 Prozent (bisher 60 Prozent). Zudem müssen Begleitpersonen künftig keinen Eintritt zahlen, wenn sie Personen mit Schwerbehindertenausweis der Merkzeichen B (Begleitperson), aG (außergewöhnliche Gehbehinderung), H (Hilflosigkeit) oder Bl (Blindheit) begleiten. Ebenfalls neu ist die Gebührenermäßigung für Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte: Sie zahlen einen Euro Tageseintritt und erhalten zehn Prozent Ermäßigung auf die entsprechenden Dauerkarten.

Etwa 100 Dauerschwimmer kommen praktisch täglich und bei jedem Wetter zum Schwimmen ins Bad. Kein Rabatt wird Rentnern und Pensionisten gewährt. Auch für Mitglieder der aktiven Wasserwacht fällt die Ermäßigung bei privaten Badebesuchen weg, da das BRK für seine Einsatztätigkeit eine Entschädigung von zehn Euro pro Stunde erhält.

Telefon-Hotline gibt täglich Auskunft Geöffnet ist das Osterhofener Freibad von Mai bis September täglich von 9 bis 20.30 Uhr. Bei schlechtem Wetter kann von 16 bis 19 Uhr geschwommen werden. Diese Information wird täglich aktualisiert und kann unter der Nummer 09932/908956 abgerufen werden.

Artikel aus Osterhofener Zeitung vom 08.05.2015

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