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Osterhofener Zeitung vom 29.04.2014

Die Wasserwacht, eine starke Truppe

Jahreshauptversammlung der Wasserwacht – Ehrungen langjähriger Mitglieder und Fluthelfer

 - Zur Auszeichnung für geleistete Dienstjahre gratulierten Ortsvorsitzender Jochen Seidl (2. Reihe l.), Willi Ammer (v. r.), Stephan Kröll und 2. Bürgermeister Willi Ammer. - Foto: Kufner
Zur Auszeichnung für geleistete Dienstjahre gratulierten Ortsvorsitzender Jochen Seidl (2. Reihe l.), Willi Ammer (v. r.), Stephan Kröll und 2. Bürgermeister Willi Ammer. - Foto: Kufner

Osterhofen. Einen "Mann der ersten Stunde" hat die Wasserwacht Osterhofen am Freitagabend geehrt: Horst Feigl bekam eine Auszeichnung für 45 Dienstjahre bei den Wasserrettern. Feigl prägte maßgeblich die Entstehung der Ortsgruppe, an deren Spitze er 22 Jahre lang stand, erklärte Ortsvorsitzender Jochen Seidl in der Jahreshauptversammlung im Rettungszentrum, zu der er besonders 2. Bürgermeister Thomas Etschmann, Willi Ammer von der Kreiswasserwacht, Stephan Kröll vom BRK-Kreisverband, Florian Brumm von der Bereitschaft und die örtliche JRK-Leiterin Katharina Fröhler begrüßte.

Weitere Auszeichnungen für geleistete Dienstjahre erhielten Klaus Eder (10 Jahre), Regina Frammersberger (10) und Maria Kagerbauer (5). Das Deutsche Rettungsschwimmerabzeichen in Gold meisterte Ramona Hierer. Das silberne Abzeichen erhielten Maria Kagerbauer, Magdalena Jakob und Andreas Stumpf. In Bronze ging es an Johanna Müller, Barbara Saller und Thomas Rohrmoser.

Die Fluthelfernadel erhielten Klaus Eder, Markus Eder, Georg Ernstberger, Maria Kagerbauer, Johannes Saller, Michael Scheuer, Jochen Seidl und Karsten Wirler.

Im vergangen Jahr habe man einiges geleistet, blickte Vorsitzender Jochen Seidl leicht untertreibend zurück. Insgesamt leisteten die 117 Wasserwachtler 20490 ehrenamtliche Stunden, davon 16225 Bereitschaftsstunden und 1840 Stunden während des Junihochwassers. Die Flutkatastrophe fand im weiteren Verlauf der Versammlung und der Multimediapräsentation von 2. Vorsitzendem Karsten Wirler bewusst wenig Erwähnung. Von der Flut abgesehen rückte die Ortsgruppe zu 16 Einsätzen aus. Das Spektrum umfasste die Rettung einer Person von einem Fahrgastschiff sowie die Suche nach Vermissten und Menschen im Wasser.

Das neue Rettungsboot "Josef" habe sich mittlerweile sehr gut bewährt, berichtete Seidl. Das Boot verfügt über Sonar und wird deshalb sogar von benachbarten Kreisverbänden zur Suche nach Vermissten angefordert. "Wir haben den richtigen Riecher gehabt", zeigte sich Seidl zufrieden über die Wahl der Ausstattung des Bootes, das dank Anhänger auch im Winter einsatzbereit ist. Seidls besonderer Dank galt Peter Wagner, der die Bewerbungsmappe für das Zugfahrzeug, einen Nissan Navara, zusammengestellt hat.

Sehr gut besucht waren wieder die Schwimmkurse mit über 100 Teilnehmern und das Schwimm-Training. Am 5. Juli findet wieder das Strandfest statt. Die neue Halle am Rettungszentrum wird demnächst eingeweiht. Am 30. Mai gibt es einen Blaulicht-Tag für die Kinder der Grundschule Altenmarkt. Jochen Seidl bedankte sich bei allen aktiven Mitgliedern und bei der Stadt Osterhofen für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

Diesen Dankesworten schlossen sich 2. Bürgermeister Thomas Etschmann, Willi Ammer und Stephan Kröll in ihren Grußworten an. Das Freibad werde voraussichtlich am 10. Mai aufmachen, teilte Etschmann mit. Besonders dankte er der Wasserwacht für den Freibad-Dienst und die Schwimmkurse. "Es ist erschreckend, wie wenig Kinder in der 5. und 6. Klasse schwimmen können", erzählte Etschmann aus dem Lehreralltag.

Johanna Apfelbeck legte die Finanzen offen, die im Vorfeld vom Kreisverband für in Ordnung befunden wurden. Aus der Jugendarbeit berichtete stellvertretende Jugendleiterin Ramona Hierer. Erwähnung fanden Übungen, Ausflüge und der 1. Platz der Jugendmannschaft in der Stadt- meisterschaft.

"Weiterhin eine so starke Truppe, Zusammenhalt und Jugendarbeit", wünschte sich Jochen Seidl abschließend. - mik


  Artikel aus Osterhofener Zeitung vom 29.04.2014 



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